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15 JAHRE POTSDAMER GESUNDHEITSRING |
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Eine Information der Landeshauptstadt Potsdam, Bereich Marketing/Kommunikataion vom 26.02.2009 Presse-Information 082/2009:
Es ist kaum zu glauben. Eine im Mai 1994 gegründete Arbeitsgemeinschaft zur Gesundheitsförderung ist noch existent. Man trifft sich regelmäßig, tauscht sich aus oder organisiert gemeinsam Aktionen zur Gesundheitsförderung. Mit der Beratung am 15. Mai 1994 wurde die Gründung eines kommunalen Kooperationskreises angeregt, um untereinander einen regelmäßigen Dialog zu führen, Aktivitäten zu koordinieren und zu bündeln. Die VertreterInnen verständigten sich auf den Namen „Potsdamer Gesundheitsring“ als eine kommunale Arbeitsgemeinschaft zur Gesundheitsförderung. Der Name „Ring“ sollte ein paritätisches Miteinander assoziieren. Der Stamm der Mitgliedsbereiche, wie zum Beispiel Bildungseinrichtungen, Institute, Krankenkassen, kommunale Einrichtungen, Verbände, Vereine und Vereinigungen hat sich kaum verändert. Die Zahl der Mitglieder ist in der Zwischenzeit von 33 auf 40 Einrichtungen angestiegen. Die Idee einer Zusammenarbeit fand Anfang der 90iger Jahre großen Anklang, denn die neu in der Potsdamer Landschaft entstandenen Einrichtungen, wie Selbsthilfegruppen, Vereine, Verbände und auch Krankenkassen hatten wenig Plattform, um sich den Bürgern bekannt zu machen. So wurde nach Möglichkeiten gesucht, um die Angebote öffentlich zu machen: Zum einen wurde der Weg über die Veröffentlichung einer Broschüre als „Wegweiser“ gegangen, in dem die Gesundheitsangebote als sinnvolle Handreichung und Orientierungshilfe auf der individuellen Suche nach dem geeigneten Weg zu mehr Gesundheit aufgeführt sind. Zum anderen wurden durch öffentliche Gesundheitsaktionen vor Ort Kontakte geknüpft. In enger Kooperation mit den Mitgliedern des Ringes und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung fanden 1994/1995 die ersten interaktiven Ausstellungen zu den Themen „Bewusster leben „ und „Liebesleben“ statt.
Als weiteren Einstieg in eine neue Form der Zusammenarbeit organisierte das Gesundheitsamt den ersten Gesundheitsmarkt im September 1996 in der Dortustr. Es schlossen sich weitere Märkte auf dem Luisenplatz an. Der Gesundheitsmarkt entwickelte sich in den Folgejahren zu einer Tradition in der Landeshauptstadt Potsdam.
Ab 2002 boten sich in den Einkaufscentern der Bahnhofpassagen und des Stern-Centers Möglichkeiten einer Vernetzung der dort ausgerichteten Gesundheitstage mit dem Gesundheitsring an. Die Ressourcen vor Ort waren angesichts immer knapper werdender kommunaler Kassen sehr hilfreich. Eine angenehme Randerscheinung gab es gratis – die Garantie nicht nass zu werden. Diese Veranstaltungen sollten alle Bevölkerungsgruppen ansprechen.
Aber auch für ganz spezielle Hauptrisikogruppen wie z.B. die Gruppe der Herzkranken sind spezifische Aktionen nötig. Seit 1994 gibt es die sogenannten Potsdamer-Herzseminare, die zu dieser Zeit im Kulturhaus „Hans-Marchwitza“ stattfanden. Ab dem Jahr 2001 werden die Seminare direkt im Klinikum Ernst von Bergmann durchgeführt. Die Seminare selbst sind so angelegt, dass erfahrenen Mediziner zu aktuellen Themen referieren. Bestimmte Messungen wie Cholesterin, Blutzucker, Blutdruck werden angeboten. Die Ergebnisse der Messungen können Auskunft über den Gesundheitszustand geben. Ein wichtiges Feld bei Gesundheitsaktionen ist das aktive Einbeziehen der Besucher. So gilt es z.B. an der Phantompuppe die Herz-Lungen-Wiederbelebung zu üben.
Die Mitgliedsbereiche dienen darüber hinaus auch dem Gesundheitsamt als beratendes Organ. Die Arbeit des Gesundheitsringes regelt sich natürlich nicht im Selbstlauf. Das Gesundheitsamt übernimmt hier die initiierende und koordinierende Funktion als sogenannte Geschäftstelle.
„Wegweiser Gesundheit“ für Potsdam in zweiter Auflage erschienen In zweiter Auflage ist in diesen Tagen der „Wegweiser Gesundheit“ für Potsdam und Umgebung erschienen. Die Broschüre mit einem Umfang von 100 Seiten wurde in enger Zusammenarbeit der Stadtverwaltung Potsdam mit dem Magdeburger Verlag Blue Concept GmbH erstellt. Das Heft enthält Beiträge zur Gesundheitspolitik in der Landeshauptstadt, so zum Beispiel von der Beigeordneten für Soziales, Jugend, Gesundheit, Ordnung und Umweltschutz Elona Müller, der Amtsärztin und der Amtstierärztin. Aufgeführt sind auch die gesundheitlichen Dienstleistungen der Stadtverwaltung. Informiert wird über das Gesunde Städte-Netzwerk ebenso wie über Selbsthilfe- und Interessengruppen auf gesundheitlichem Gebiet. Auf vier Seiten finden sich zudem Informationen zum „Potsdamer Gesundheitsring“. Auf großes Interesse wird zweifellos auch in der neuen Auflage das vom Verlag erstellte umfangreiche Ärzteverzeichnis stoßen. Ebenfalls aufgeführt: Zahnärzte, Physiotherapeuten und Hebammen. Ein detaillierter Stadtplan rundet die Broschüre ab. Über eine Vielzahl geschalteter Anzeigen wird der breite Markt weiterer gesundheitlicher Einrichtungen sichtbar. Erhältlich ist der kostenlose Wegweiser im Bürgerservice des Stadthauses, Friedrich-Ebert-Str. 79-81 und im Haus 2, Gesundheitsamt, Hegelallee 6 - 10.
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Potsdam modernisiert Zahlungsverkehr | Wohngeldnovelle
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